Die Menschen klammern sich ja gerade an diesen Gedanken, da es leichter und weniger kostspielig erscheint, sich in der Finsternis zu verstecken, als wer weiß in welche Fernen zu fliehen; darum wird dieser törichte Gedanke von dem Psalmisten mit solcher Wucht in Stücke zerschlagen durch eine Reihe unwiderleglicher Sätze. 5. George S. Bowes 1884. Nur Gottes Liebe, wenn sie vom Angesicht Jesu aus in mein dunkles Herz fällt, öffnet mein Herz für Gott, macht es zu meines Herzens Wonne, Gottes Wohnstatt sein zu dürfen. V. 22. 2) Anwendung der Wahrheit aufs eigene Herz. Die Bewegungen der göttlichen Hand in den Führungen Davids haben so genau seinem Tun und seinen Zuständen und auch seinen verborgensten Gedanken entsprochen, dass David nicht bezweifeln kann, dass Gott ihn allezeit gänzlich durchschaut hat. Die Schrift bezeugt es. Du, Gott, bist immer mir zur Seite. Wie derjenige "zu Gott" ist (Ps. Mit keuscher Zartheit und gar ansprechend wird hier geschildert, wie unser Wesen vor der Zeit unserer Geburt gebildet ward. - Hier haben wir eine Wahrheit, welche diejenigen belehren und ernüchtern sollte, die in ihrer seichten Weisheit nach einer Religion ohne Geheimnisse verlangen. Es ist der gute alte Weg, und er hat kein Ende, denn er führt zu einer Seligkeit ohne Ende. 8. Wir bedürfen es, darauf geleitet zu werden. Wie leichtfertig der Mensch über Wahrheiten, wenn sie in allgemeiner Form ausgedrückt werden, hinweggeht, das wissen wir zur Genüge vom Allsündertum her. You discern my going out and my lying down; you are familiar with all my ways. Flügel der Morgenröte. Uns ist bange in der Gesellschaft der Ruchlosen, das über ihnen schwebende Gericht könnte plötzlich über sie hereinbrechen, dass wir sie tot zu unseren Füßen liegen sehen müssten. Ich mag entschlummern und im Schlafe mich und dich vergessen, du aber schläfst noch schlummerst nie und sinkst nie in einen Zustand des Vergessen. Du kennst mich und alles, was mich betrifft; keiner der wechselnden Zustände meines Lebens ist dir verborgen. Gott, der den Menschen die Denkkraft gegeben, weiß, was ihre Gedanken zu allen Zeiten sein werden; sonst könnte er weder zukünftige Dinge weissagen noch überhaupt die Welt regieren. "Du umfassest des Menschen ganzes Leben, sein ganzes Denken und Sein - andererseits aber, wie unmöglich ist es für den Menschen, Gottes Gedanken und Wege zu begreifen!" Er sagt es zu Gott, er erkennt es an vor ihm, ihm dafür die Ehre gebend. Vor irdischen Herrschern mag mancher Übeltäter aus Mangel an Beweisen ungestraft ausgehen, oder es mag das Gesetz unvollstreckt bleiben, weil es dem Richter an Tatkraft fehlt; aber weder das eine noch das andere kann bei dem Ewigen geschehen. Der Psalm ist ganz offenbar nicht von einem Pantheisten geschrieben; der Psalmist redet von Gott als einer Person, und zwar als einem Wesen, das überall in der Welt gegenwärtig ist und doch von der Welt unterschieden ist. 20. Große Künstler arbeiten in ihrer Meisterstätte gerne ganz allein und lassen niemand ihr Werk sehen, bis es vollendet ist; so hat auch der HERR uns gebildet, wo kein Auge uns schauen konnte, und der Schleier ward nicht gelüftet, bis jedes Glied, jeder Teil vollkommen fertig war. Turn there in your Bible. Und das erkennet meine Seele wohl. Wahrlich, es unterliegt keinem Zweifel: Gott ist an allen Orten zu allen Zeiten, und schlechterdings nichts kann auf irgendeine Weise vor seinem alles wahrnehmenden, alles durchschauenden Blicke beiseitegeschafft werden. (Vergl. Denkst du nicht häufig an Gott, so liebst du ihn nicht. Sie ist sozusagen nur eine andere Gestalt des Tages; sie leuchtet mit alles offenbarendem Lichte, enthüllt alles, was da geschieht, geradeso klar und deutlich wie das helle Tageslicht. Aufl., S. 115) übersetzt finden.) H. Keßler 1899. 5,22 Grundtext) hassen. Siehe hier Davids Liebe zu seinem Gott: wachend und schlafend laufen seine Gedanken und die Bewegungen seines Gemütes auf ihn hin. Ein ganz vorzüglicher Psalm ist er sicherlich; aber dass er der vorzüglichste sei, werden wir schwerlich sagen. De Vere. Robert Lowth † 1787. (Grundtext) Er legt es dem HERRN vor, ob es anders sein könne und dürfe, als dass er Abscheu und Grauen empfindet über das böse Wesen und Tun derer, die sich wider seinen Herrn und Gott auflehnen. Ist von Natur bei uns, kann verschiedener Art sein, führt aber immer zu Schmerzen, muss von uns entfernt werden, und dazu ist göttliche Hilfe nötig. Wie kann er dies erfüllen, außer durch jenen "vollkommenen" Hass, indem er an ihnen hasst, dass sie böse sind, und doch sie als Menschen liebt? Gott ist uns sehr nahe; wir sind völlig in seiner Gewalt; vor dieser Macht gibt es kein Entrinnen. 20,12; 11,20), aber auch, als Organe der Scheidung und Absonderung, für das geistige Scheidungs- und Unterscheidungsvermögen (Ps. Eine Auslegung für die Praxis Psalm 139 Einleitend sind einige Gedanken über die Grundhaltung vermerkt, die der Psalmdichter hier einnimmt. Vor der Erkenntnis und den Augen aller Menschen, selbst der eigenen Mutter, war ich verborgen, aber nicht vor dir; du hast mich von jeher aufs genaueste gekannt. Wir erstaunen je mehr, je genauer wir die einzelnen Teile desselben betrachten. Es ist ja der Weg, den du selber schon vor alters bereitet hast, er ist gegründet auf die ewigen Grundlagen der Wahrheit und Gerechtigkeit, und es ist eben der Weg, darauf die der Sterblichkeit entnommenen Erlösten ewig mit Lust wandeln werden. Wir sollten uns nicht darüber wundern, wenn Menschen uns kränken und verlästern; tun sie doch dem Höchsten dasselbe an. Ich gehe oder liege, so bist du um mich. Du bist um meinen Pfad und um mein Lager. Die göttliche Erkenntnis ist im höchsten Grad durchdringend, alles ergründend; es ist, als hätte er uns durchforscht, wie der Grenzwächter einen Verdächtigen auf Schleichware untersucht oder wie Plünderer ein Haus nach Beute durchwühlen. Will er sie zählen, so zeigen sie sich mehr denn der Sand mit seinen Körnern, also als unzählig: er schläft über dem Nachdenken darüber ermattet ein, und wacht er auf, so ist er noch bei Gott, d. i. immer noch in die Betrachtung des Unausforschlichen versunken, welche selbst der Schlaf der Ermüdung nicht gänzlich unterbrechen konnte. Prof. Gust. Denn sei dessen gewiss: wenn du Gott wirklich im Ernste bittest, dich zu erforschen und zu prüfen, so wird er es tun, tun wie nur er es vermag, und solche Prüfung wird keine leichte Sache sein. Prof. Herm. Wie denn wird er an ihnen beides erfüllen, sowohl sein eigenes Wort: "Ich hasse ja, HERR, die dich hassen", als auch des Herrn Gebot: "Liebet eure Feinde"? - Nach dieser Auffassung gehört der Psalm inhaltlich also zu dem 73. und den diesem verwandten Psalmen, sowie zu dem Buche Hiob Das Problem sei, in gewisser Beziehung, dasselbe wie in Hiob Die Lösung, die im Buche Hiob in der demütigen Unterwerfung unter Gottes Fügung liegt, bestehe im Psalm in dem Vorsatz, den Hass gegen die Bösen unter allen Umständen zu bewahren - ein Gedanke, der allerdings auch Hiob nicht fremd ist. In der Tat scheint diese Deutung die beste zu sein, wiewohl man dann die massoretische Interpunktion ändern muss, welche hinter "geschrieben" den Haupteinschnitt macht. Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass Gott von Anfang an, ja von Ewigkeit her an uns gedacht hat, dass er fortfährt, jeden Augenblick unser zu gedenken, und dass sein liebendes Gedenken uns umfangen wird, wenn es keine Zeit mehr gibt, so mögen wir wohl mit dem Psalmisten staunen. Gottes Kinder sind es gewohnt, ihr Herz über Nacht beim HERRN zu lassen, damit sie es am Morgen auch in seiner Gemeinschaft finden.

psalm 139 auslegung

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